13. August 2026 / Aus aller Welt

Zug im Südosten Englands entgleist – mehrere Verletzte

Am späten Nachmittag entgleist in der Grafschaft East Sussex ersten Erkenntnissen zufolge ein Zug. Noch ist vieles unklar.

Auf Luftbildern ist zu sehen, wie Teile des Zuges auf der Seite liegen.
Veröffentlicht am 13. August 2026 um 20:58 Uhr

Nahe der englischen Stadt Lewes in der Grafschaft East Sussex ist ersten Erkenntnissen zufolge ein Zug entgleist. 150 Menschen seien während des Unfalls an Bord gewesen, teilte der für die Südostküste zuständige Rettungsdienst auf Facebook mit. Zwei Menschen seien ernsthaft verletzt worden, neun weitere weniger ernsthaft. Mehrere Patienten seien in Krankenhäuser gebracht worden. 

Zuvor hatte die British Transport Police in einem X-Beitrag mitgeteilt, dass sich Beamte der für den Verkehr zuständigen Polizeibehörde gemeinsam mit Rettungskräften und der Feuerwehr am Unfallort im Südosten Englands befinden. Den Angaben nach soll es kurz vor 16.00 Uhr Ortszeit zu dem Vorfall gekommen sein. Die örtlichen Rettungsdienste riefen die Bevölkerung dazu auf, die Gegend rund um den Ort des Vorfalls zu meiden. 

Bilder in britischen Medien und Luftaufnahmen eines Helikopters der BBC zeigen mehrere umgekippte Waggons, teils stehen auf den Waggons Menschen. Eine Passagierin berichtete der BBC, der Zug habe begonnen, «von Seite zu Seite» zu wackeln und die Passagiere seien nach vorn geschleudert worden. 

Verkehrsministerin «zutiefst besorgt»

Dem Bahnunternehmen Southern Rail zufolge kommt es aufgrund des Vorfalls derzeit zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen. Demnach entgleiste der Zug zwischen Haywards Heath und Lewes. 

Verkehrsministerin Heidi Alexander teilte in einem X-Beitrag mit, «zutiefst besorgt» zu sein. «Wir arbeiten zügig mit der Bahnbranche und den lokalen Partnern zusammen, um den Fahrgästen zu helfen», schrieb Alexander. 

Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Der BBC zufolge wurde bereits die britische Behörde für Untersuchungen von Zugunglücken (RAIB) hinzugezogen.


Bildnachweis: © Pa/PA Wire/dpa
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