7. August 2026 / Aus aller Welt

Waldbrand am Vulkan Bromo: Sperrungen für Touristen

Ein Waldbrand hat den Nationalpark am berühmten Vulkan Bromo auf Java erfasst. Wegen der Flammen wurden Teile eines der beliebtesten Ausflugsziele Indonesiens gesperrt.

Der Brand war am Montag ausgebrochen.
Veröffentlicht am 7. August 2026 um 06:07 Uhr

Am Vulkan Bromo, einem der bekanntesten Natur-Wahrzeichen Indonesiens, lodern seit Tagen Waldbrände. Das Feuer hat im Nationalpark Bromo Tengger Semeru auf der Hauptinsel Java Behördenangaben zufolge bereits rund 70 Hektar Land zerstört und zur teilweisen Sperrung des beliebten Touristenziels geführt.

Der Brand war am Montag ausgebrochen und hat sich nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde BNPB aufgrund der anhaltenden Trockenheit und starker Winde auf Gebiete in den Regierungsbezirken Probolinggo und Malang ausgebreitet. 

Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig. «Einige Brandherde liegen an den steilen Hängen der Bromo-Caldera und sind deshalb nur schwer erreichbar», sagte Sadono Irawan, ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

Künstliche Regenfälle geplant

Verletzt wurde nach Behördenangaben niemand. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Hubschrauber eingesetzt, die Löschwasser aus der Luft abwerfen. Zudem bereiten die Behörden künstliche Regenfälle durch sogenanntes Cloud Seeding vor, sofern die Wetterbedingungen dies zulassen.

Der Zugang zum rund 2.300 Meter hohen Vulkan Bromo wurde von den Bezirken Malang und Lumajang aus vorübergehend gesperrt. Die Zugänge über Probolinggo und Pasuruan bleiben dagegen geöffnet.

Weltberühmter Sonnenaufgang

Der aktive Vulkan Bromo zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Indonesiens. Mit seiner rauchenden Kraterlandschaft und spektakulären Sonnenaufgängen zieht er jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus aller Welt an. 

Zum typischen Besuch gehört der Ritt durch den Vulkansand bis zum Fuß des Feuerbergs und dann der Aufstieg zu Fuß über eine lange Treppe bis an den Kraterrand. Während der jährlichen Trockenzeit kommt es in der Region allerdings regelmäßig zu Wald- und Buschbränden.


Bildnachweis: © JNA via ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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