24. August 2026 / Aus aller Welt

Vier Festnahmen nach Tod von 18 Elefanten in Kenia

Was steckt hinter dem Tod von nunmehr 18 Elefanten in Kenia? Die Ermittlungen laufen seit Wochen. Nun gibt es erste Festnahmen.

Seit Juni sind im Amboseli-Gebiet 18 Elefanten durch Vergiftungen gestorben. (Archivbild)
Veröffentlicht am 24. August 2026 um 09:23 Uhr

Nach dem Tod von nunmehr 18 Elefanten im Amboseli-Gebiet in Kenia sind nach Angaben der Naturschutzbehörde KWS vier Verdächtige festgenommen worden. Nach einer weiteren Person werde gefahndet, berichtete die Behörde. Zwischen dem 24. Juni und dem 31. Juli waren zunächst 16 Elefanten im Amboseli-Nationalpark und umliegenden Schutzgebieten tot aufgefunden worden, seitdem gab es zwei weitere Fälle. In ersten Berichten hieß es, dass die Elefanten an Cyanidvergiftungen gestorben seien, nachdem sie mit Pestiziden belastete Tomaten von den Feldern von Farmen der Umgebung gefressen hatten.

Am Wochenende wurden bei Durchsuchungen im Zusammenhang mit den Festnahmen Chemikalien und andere Substanzen sichergestellt. Sie stammten vermutlich aus einem Nachbarland, hieß es. Diese Materialien seien nicht gekennzeichnet gewesen und möglicherweise giftig - dies soll nun in Laboruntersuchungen geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Das Amboseli-Gebiet an der Grenze zu Tansania ist bekannt für seine großen Elefantenherden. Für viele Safaritouristen aus aller Welt ist der Anblick einer Elefantenherde - womöglich vor dem Hintergrund des Kilimandscharo, Afrikas höchstem Berg im Nachbarland Tansania - ein Höhepunkt ihrer Reise in das ostafrikanische Land.


Bildnachweis: © Andrew Kasuku/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Bilanz zur Rocker-Razzia - Stadt-Mitarbeiter geschmiert?
Aus aller Welt

Ermittler berichten, wie sie gegen ein Geldwäsche-Netzwerk und die «Hells Angels» vorgegangen sind. Wie wurden die Geldströme verschleiert und haben städtische Mitarbeiter Informationen weitergegeben?

weiterlesen...
Das Tschilpen verstummt - Spatzen «wie in Luft aufgelöst»
Aus aller Welt

Spatzen gehören zu den beliebtesten Vögeln - und wohnen wegen vieler schmuddeliger Ecken besonders gern in Berlin. Bei den gefiederten Wonneproppen liegt etwas böse im Argen: Sie verschwinden.

weiterlesen...
Beispiellos: Entsetzen nach gescheiterter Hinrichtung
Aus aller Welt

Die Hinrichtung von Christa Pike endet im Chaos: Augenzeugen berichten von einer beispiellosen gescheiterten Hinrichtung. Weitere Hinrichtungen sind in US-Bundesstaat Tennessee vorerst gestoppt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Auszug aus Royal Lodge: Andrew kassiert Entschädigung
Aus aller Welt

Titel weg, Ruf ruiniert und Anwesen in Windsor passé: Der im Zuge des Epstein-Skandals tief gefallene Ex-Prinz Andrew darf sich wenigstens über eine Entschädigung freuen. Doch es gibt einen Haken.

weiterlesen...
Hurrikan «Isaias» verstärkt sich: Evakuierungen an US-Küste
Aus aller Welt

Hurrikan «Isaias» hat sich auf seinem Weg zur US-Golfküste deutlich verstärkt. Meteorologen warnen vor schweren Folgen, die Behörden ordnen Evakuierungen an.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Auszug aus Royal Lodge: Andrew kassiert Entschädigung
Aus aller Welt

Titel weg, Ruf ruiniert und Anwesen in Windsor passé: Der im Zuge des Epstein-Skandals tief gefallene Ex-Prinz Andrew darf sich wenigstens über eine Entschädigung freuen. Doch es gibt einen Haken.

weiterlesen...
Hurrikan «Isaias» verstärkt sich: Evakuierungen an US-Küste
Aus aller Welt

Hurrikan «Isaias» hat sich auf seinem Weg zur US-Golfküste deutlich verstärkt. Meteorologen warnen vor schweren Folgen, die Behörden ordnen Evakuierungen an.

weiterlesen...