Ein Arbeitskampf im Gesundheitswesen der Demokratischen Republik Kongo könnte die Lage in den von Ebola betroffenen Regionen weiter verschärfen. Eigentlich sollte wegen der ernsten Lage dort die Arbeit aufrechterhalten werden, während landesweit seit Dienstag nur noch unumgängliche Operationen durchgeführt werden. Stephen Mapesa, der stellvertretende Leiter des Gesundheitssystems in der nordöstlichen Provinz Ituri, die das Zentrum des seit Mai herrschenden Ebola-Ausbruchs ist, berichtete jedoch, dass auch Mitarbeiter in mehreren schwer von Ebola betroffenen Städten am Mittwoch nicht zur Arbeit erschienen seien. Die Streikenden wollen bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Nach Angaben der kongolesischen Regierung gibt es bisher 1.708 bestätigte Ebola-Fälle in dem zentralafrikanischen Land. Darunter stieg die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden um 74 auf 580, teilte das Informationsministerium mit. Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit vergangener Woche läuft allerdings die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren gegen das Virus.Ebola-Todesfälle weiter steigend
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Streik in Krankenhäusern im Kongo – Ebola-Gebiet betroffen
Im Kongo streiken Mitarbeiter des Gesundheitswesens für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld. Die von Ebola betroffenen Regionen sollten ausgenommen sein. Doch auch dort herrscht Streik.
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