23. Juli 2026 / Aus aller Welt

Sarah Connor singt Samstag beim CSD - Ikkimel am Freitag

Sarah Connor singt und tanzt beim Berliner Christopher Street Day am Brandenburger Tor. Auch Tabubrecherin Ikkimel tritt im Rahmen des CSDs auf.

Sarah Connor tritt bei der CSD-Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor auf. (Archiv)
Veröffentlicht am 23. Juli 2026 um 13:11 Uhr

Bei der Abschlusskundgebung des Berliner Christopher Street Days (CSD) tritt am Samstag auch die Sängerin Sarah Connor auf. Sie werde am Abend auf der Hauptbühne am Brandenburger Tor dabei sein, teilten die Veranstalter vom CSD-Verein mit und bedankten sich für die Unterstützung und den Auftritt ohne Gage. Am Freitagabend singt die Berliner Rapperin Ikkimel zum Auftakt des CSD ebenfalls am Brandenburger Tor. 

Sarah Connor betonte laut der Mitteilung: «Die queere Community hat mich immer unterstützt. Nachdem es in den letzten Jahren nie mit meinem Tourplan vereinbar war, freue ich mich riesig, dass es nun klappt.»

Sarah Connor hatte der dpa vor einem Jahr gesagt: «Ich finde, dass die queere Szene der hetero-monogamen Welt meilenweit voraus ist, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angeht. Ich höre meinen schwulen Freunden aufmerksam zu, wenn sie über ihre Vorstellungen von Beziehungen erzählen.»

Am Freitagabend beginnt der CSD mit einem «Demokratieabend» am Brandenburger Tor. Es gibt Reden und Musik. Ikkimel, deren absurd anmutender Auftritt im ZDF-«Morgenmagazin» kürzlich für Schlagzeilen sorgte, soll ein kurzes Set singen. «Die Künstlerin ist ein fester Bestandteil der queeren Szene Deutschlands und dreht mit ihren Songs männliche Narrative ins Gegenteil», hieß es. «Sie wird gefeiert, weil sie offen über queere Themen rappt, Tabus bricht und toxische Männlichkeitsbilder kritisiert.»

Die CSD-Parade zieht am Samstag ab mittags mit 83 Wagen und mehreren Hunderttausend Menschen durch Berlin. Im Vordergrund solle nicht nur das Feiern, sondern auch die politische Botschaft stehen, hieß es. 

Das Motto lautet: «Haltung ist hot». Der Berliner CSD verbinde «queere Sichtbarkeit mit einem klaren Bekenntnis zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Zusammenhalt».


Bildnachweis: © Carsten Koall/dpa
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