12. August 2026 / Aus aller Welt

Neun Stunden im Main – So geht es Extremschwimmerin Pohl

Mit Applaus ins Wasser und viel Zuspruch: Wie meistert Nathalie Pohl ihre Fluss-Challenge bisher und warum war der Start in Frankfurt für sie so besonders?

Die erste Etappe sei sogar etwas früher als geplant beendet worden. (Archivbild)
Veröffentlicht am 12. August 2026 um 13:30 Uhr

Extremschwimmerin Nathalie Pohl hat die erste Etappe ihrer Fluss-Challenge von Frankfurt nach Köln erfolgreich hinter sich gebracht. «Mir geht es blendend, ich freue mich riesig auf den Tag», sagte die 31-jährige am Mittwochmorgen in einer Instagram-Story kurz vor dem Start in die nächste Etappe.

Der große Zuspruch bei ihrem Start in Frankfurt habe Pohl besonders gefreut, sagte ihre Sprecherin. Sie sei berührt gewesen, dass trotz der frühen Uhrzeit so viele Menschen gekommen seien. Das kenne sie von ihren Challenges im Ausland sonst nicht. Pohl war am Dienstag kurz nach 6.00 Uhr in Frankfurt unter dem Applaus von Unterstützern und Sponsoren in den Main gesprungen.

«Ich bin wirklich sprachlos»

Mit der rund 200 Kilometer langen Schwimmreise will Pohl auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen und Geld für Schwimmprojekte und Schwimmausbildung sammeln. Am ersten Tag seien laut Pohl bereits mehr als 36.000 Euro an Spenden zusammengekommen. «Ich bin wirklich sprachlos», sagte sie auf Instagram.

An der Schleuse in Kostheim endete der erste Abschnitt nach rund neun Stunden und 18 Minuten am Dienstagnachmittag. Die Nacht habe sie nach Angaben ihrer Sprecherin gut überstanden. Kurz vor 9.30 Uhr ging es am Mittwoch dann schon wieder weiter. Die zweite Etappe führt Pohl und ihre Begleiter auf dem Rhein vorbei an Mainz und Wiesbaden bis kurz vor Koblenz.

An vielen Rheinpegeln hatten die Wasserstände in den vergangenen Tagen historische Tiefstwerte erreicht. Laut Pohls Sprecherin sei das aber weiterhin kein Problem für die Fluss-Challenge.


Bildnachweis: © Jennifer Brückner/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Beispiellos: Entsetzen nach gescheiterter Hinrichtung
Aus aller Welt

Die Hinrichtung von Christa Pike endet im Chaos: Augenzeugen berichten von einer beispiellosen gescheiterten Hinrichtung. Weitere Hinrichtungen sind in US-Bundesstaat Tennessee vorerst gestoppt.

weiterlesen...
Gescheiterte Hinrichtung: Christa Pike in kritischem Zustand
Aus aller Welt

Zweimal wird Christa Pike ein tödliches Mittel verabreicht - doch sie stirbt nicht. Der US-Bundesstaat Tennessee stoppt vorerst weitere Hinrichtungen. Was über ihren Gesundheitszustand bekannt ist.

weiterlesen...
Bilanz zur Rocker-Razzia - Stadt-Mitarbeiter geschmiert?
Aus aller Welt

Ermittler berichten, wie sie gegen ein Geldwäsche-Netzwerk und die «Hells Angels» vorgegangen sind. Wie wurden die Geldströme verschleiert und haben städtische Mitarbeiter Informationen weitergegeben?

weiterlesen...

Neueste Artikel

Von HIV geheilter Patient ist Charité-Mitarbeiter
Aus aller Welt

Der «Zweite Berliner Patient» wurde als einer von 13 Menschen weltweit von HIV geheilt. Ihm wurden Stammzellen einer gesunden Spenderin inklusive ihres Immunsystems übertragen.

weiterlesen...
Maskierte befreien Häftling aus Arztpraxis
Aus aller Welt

Aus einem Besuch beim Arzt ist in Essen eine spektakuläre Gefangenenbefreiung geworden: Maskierte überwältigten die Bewacher und verhalfen einem 34-Jährigen zur Flucht.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Von HIV geheilter Patient ist Charité-Mitarbeiter
Aus aller Welt

Der «Zweite Berliner Patient» wurde als einer von 13 Menschen weltweit von HIV geheilt. Ihm wurden Stammzellen einer gesunden Spenderin inklusive ihres Immunsystems übertragen.

weiterlesen...
Maskierte befreien Häftling aus Arztpraxis
Aus aller Welt

Aus einem Besuch beim Arzt ist in Essen eine spektakuläre Gefangenenbefreiung geworden: Maskierte überwältigten die Bewacher und verhalfen einem 34-Jährigen zur Flucht.

weiterlesen...