Nach heftigen Regenfällen sind in Afghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. 80 Menschen seien verletzt und weitere 100 Menschen derzeit noch vermisst, meldete der afghanische Katastrophenschutz. Demnach halten Rettungseinsätze weiterhin an. Es gebe weitreichende Sachschäden. Sturzfluten hatten am Montag Gebiete in der Provinz Nuristan im Osten des Landes erfasst. Videos zeigen, wie Gebäude unter den Wassermassen einstürzen. In der Region Nuristan spielt Tourismus eine wichtige Rolle. Sie wird wegen ihrer alpinen Landschaft häufig als die Schweiz Afghanistans bezeichnet. Erst Ende März war es zu schwerwiegenden Überschwemmungen mit vielen Toten in Afghanistan gekommen. Das zentralasiatische Land gilt als besonders von den Auswirkungen vom Klimawandel betroffen. Wegen mangelnder Schutzvorrichtungen können Schäden von Starkwetterereignissen kaum abgefedert werden.
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Mindestens 23 Tote nach Unwetter in Afghanistan
Heftige Regenfälle lösen in der Region Nuristan starke Überschwemmungen aus. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten. Afghanistan gilt als besonders vom Klimawandel betroffen.
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