Auf dem Weg in den Kindergarten ist ein kleines Mädchen in Portugal auf tragische Weise ums Leben gekommen: Das eineinhalb Jahre alte Kind namens Sofia wurde von einer Frau, die es morgens in der Stadt Almada südlich von Lissabon in die Kita bringen sollte, im Inneren eines Kleinbusses vergessen. Dass das Mädchen fehlte, wurde erst nach acht Stunden bemerkt, als die Mutter ihre kleine Tochter nachmittags abholen wollte, wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die Polizei berichtete. Das Kind wurde dann leblos in dem Kleinbus entdeckt, der etwa einen Kilometer entfernt in einer Straße abgestellt war. Die Todesursache wird noch von der Polizei ermittelt. Im Sommer sterben immer wieder Babys und Kleinkinder, die in Autos vergessen wurden. Ein in direkter Sonne geparktes Auto heizt sich enorm schnell auf. Die Temperatur im Inneren wird dadurch in kurzer Zeit lebensbedrohlich. Laut ADAC ist es selbst bei moderaten 24 Grad Außentemperatur im Wageninnern bereits nach zehn Minuten 31 Grad warm. Die kleine Sophia in Portugal war in dem Kleinbus seit 8.00 Uhr am Donnerstagmorgen gefangen gewesen. Bei den polizeilichen Ermittlungen soll insbesondere geklärt werden, wie die Betreuerin morgens übersehen konnte, dass das Mädchen noch im Bus war. Normalerweise wird in solchen Fällen stets auch noch einmal abgezählt. Nach Angaben der Polizei war das Kind beim Auffinden nachmittags bereits ohne Bewusstsein. Die Rettungskräfte versuchten noch, es wiederzubeleben – ohne Erfolg. Der Kindergarten verwies darauf, dass sofort nach dem Eintreffen der Mutter jemand zu dem Fahrzeug geeilt sei. In den Fall wurde auch eine Einheit zur psychologischen Betreuung in Krisenfällen eingeschaltet, die sich um die Eltern kümmern.Psychologen kümmern sich um Eltern
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Kleines Mädchen stirbt vergessen in Kita-Bus
Drama in Portugal: Als eine Mutter ihr Kind nachmittags aus dem Kindergarten abholen will, ist es nicht da. Erst dann wird bemerkt, dass es morgens im Kleinbus vergessen wurde – zu spät.
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