Ein besonders großer Legionellen-Ausbruch in der Schweizer Stadt Basel ist wahrscheinlich auf einen Kühlturm in der Stadt zurückzuführen. In den vergangenen zwei Wochen sind nach Angaben der Behörden 26 Menschen an der Legionärskrankheit erkrankt, eine Person davon ist gestorben. Die Betroffenen mussten teils auf der Intensivstation behandelt werden. Wie das Gesundheitsdepartement weiter mitteilte, ist der wahrscheinlichste Ausbruchsherd mittlerweile stillgelegt. Dabei handle es sich um einen mit Wasser betriebenen Kühlturm auf dem Dach eines Gebäudes. Das Wasser sei mit Legionellen kontaminiert gewesen. Diese Anlagen stoßen Wasserdampf aus, der je nach Wetterlage und Windverhältnissen in einem größeren Umkreis verbreitet wird. «Wenn Anwohnende die Wassertröpfchen einatmen, können sie sich anstecken», so das Gesundheitsdepartement. Klimaanlagen und Wärmepumpen, die in Privathaushalten gebräuchlich seien, seien nicht betroffen. Legionellen können bei Menschen grippeartige Beschwerden bis hin zu schweren Lungenentzündungen auslösen. Die Erreger werden häufig durch zerstäubtes Wasser übertragen, etwa in Duschen, Whirlpools, durch Luftbefeuchter oder über Wasserhähne. Ideale Wachstumsbedingungen finden Legionellen bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad. Besonders anfällig für Legionellen sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder mit bestimmten Grunderkrankungen wie Diabetes sowie Herz- und Lungenleiden. In Deutschland erkrankten zuletzt jeweils mehr als 2.000 Menschen an der Legionärskrankheit, wobei größere Ausbrüche selten sind. 2024 verstarben laut Robert Koch-Institut 104 Patienten, 2023 verstarben 115 Menschen.Menschen mit Vorerkrankungen besonders gefährdet
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Keime im Kühlturm: 26 Anwohner in der Schweiz krank, 1 tot
Die Bakterien kommen durch die Luft, in winzig kleinen Tröpfchen. Häufig passiert die Legionellen-Ansteckung beim Duschen. Doch in der Schweiz scheint ein Kühlturm schuld an einem Ausbruch zu sein.
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