Nach dem Aus für das Highfield-Festival in Sachsen wünscht sich die Junge Union Thüringen dessen Rückkehr in das Geburtsland des Rock- und Pop-Events: Thüringen. «Das Highfield war für junge Menschen in Thüringen DAS Kulturevent», schrieb der Landesvorsitzende der CDU-Jugendorganisation, Lennart Geibert, in einer Mitteilung. Mit dem Wegzug aus Thüringen sei eine große Lücke für Tourismus und Wirtschaft, aber vor allem für junge Leute entstanden. Nun bestehe die Chance einer Rückkehr, die genutzt werden solle. Geibert schlug Gespräche zwischen Highfield-Veranstaltern und Landesregierung vor. Thüringen - der Stausee Hohenfelden bei Erfurt - war seit Ende der 1990er Jahre Heimat des Festivals gewesen, auch der Name Highfield kommt vom Gründungsort. Nach Ärger um Müll und Zerstörungen auf dem Gelände war es 2010 von Thüringen nach Sachsen umgezogen. Die Veranstalter Semmel Concerts und FKP Scorpio hatten kürzlich mitgeteilt, dass das Highfield-Festival in diesem Sommer zum vorerst letzten Mal am Störmthaler See bei Leipzig stattfinden wird. Sie gaben zu hohe Kosten als Gründe an. Das Festival sei in dieser Form wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Vom 13. bis 16. August bittet das Highfield um «One Last Dance». Ob es in Zukunft eine andere Veranstaltung am Störmthaler See geben kann, hatten Semmel Concerts und FKP Scorpio offen gelassen. 2027 solle zunächst eine «kreative Pause» eingelegt werden. Die Zeit solle genutzt werden, um eine neue Konzeption auszuarbeiten. Dies griff Geibert auf. «Die nun entstandene Chance einer Rückkehr sollte genutzt werden, um über die Rahmenbedingungen für den Festival-Standort Thüringen zu diskutieren», äußerte er. Politik, Kultur und die betreffenden Kommunen sollten gemeinsam überlegen, wie ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept, das allen Anforderungen gerecht werde, aussehen könne. Aus Sicht der Jungen Union könne ein Festival jährlich rund 30.000 Besucher anlocken, wovon Gastronomie, Hotels, Campingplätze, Einzelhandel und Dienstleister profitieren könnten.2027 «kreative Pause»
JU hofft auf positive Effekte für Wirtschaft
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Junge Union für Rückkehr von «Highfield» nach Thüringen
Der Ort Hohenfelden in Thüringen war Namensgeber und jahrelanger Veranstaltungsort des Highfield-Festivals, bevor es nach Sachsen zog. Kommt es zurück?
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