Nach dem tödlichen Sturz eines Sechsjährigen aus dem 11. Stock eines Hochhauses in Frankfurt (Oder) geht die Polizei von einem Unfall aus. Es gebe keine Anhaltspunkte auf ein Einwirken Dritter, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. «Wir gehen von einem Unglücksfall und nicht von einem Verbrechen aus.» Der Junge war am Dienstagabend vom Balkon eines Hauses in der Wohnsiedlung Aurorahügel in die Tiefe gestürzt und noch vor Ort gestorben. Dies hätten die Ermittlungen der Polizei inzwischen ergeben. Gegen 20.15 Uhr hatten Polizei und Rettungskräfte mehrere Notrufe von Zeuginnen und Zeugen erreicht, so der Polizeisprecher. Einsatzkräfte eilten zu dem Kind, das mit schweren Verletzungen vor dem Gebäude in Frankfurt (Oder) lag. Der Sechsjährige habe sich in der Wohnung der Mutter aufgehalten, die den Angaben zufolge auch anwesend war. Nach dem Sturz des Kindes erlitt sie einen Schock und kam in ein Krankenhaus. Am Morgen nach dem Sturz hingen noch Reste von Absperrbändern der Polizei unter anderem an Masten. Ein Bauarbeiter, der im Nebengebäude arbeitet, äußerte sich schockiert über den Tod des Jungen. Am Abend waren Kriminaltechniker in der Wohnung, um Spuren zu sichern, so der Polizeisprecher. Es soll geprüft werden, welche Augenzeuginnen und Augenzeugen es gibt und Menschen befragt werden, die etwas von dem Sturz des Jungen mitbekommen haben. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, auch die Staatsanwaltschaft ist einbezogen. Im März war in Berlin-Marzahn ein Kind aus dem 15. Stock eines Hochhauses gestürzt und gestorben. Die Feuerwehr versuchte noch, das Kind wiederzubeleben und brachte es in ein Krankenhaus. Dort erlag es seinen Verletzungen.Polizei ermittelt - Zeuginnen und Zeugen werden befragt
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Sechsjähriger stirbt nach Sturz aus 11. Stock von Hochhaus
Ein Junge stürzt aus dem 11. Stock eines Hochhauses - viele Zeugen setzen Notrufe ab. Der Sechsjährige stirbt noch vor Ort. Die Polizei geht von einem Unglück aus und will Menschen zum Abend befragen.
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