Hurrikan «Lala» hat auf Hawaiis größter Insel zahlreiche Gebäude zerstört, Straßen überflutet und Bäume umgerissen. «Wir haben auf Big Island mehr als 100 Wohnhäuser verloren», sagte Gouverneur Josh Green am Sonntag (Ortszeit) in einem Video auf Instagram. Die größte Insel des Pazifik-Archipels trägt selbst den Namen Hawaii und wird auch Big Island genannt. «Lala» hatte Big Island mit seinen rund 200.000 Einwohnern nicht direkt getroffen, sondern war am Samstagabend als Hurrikan der Kategorie 1 von 5 südlich an der Insel vorbeigezogen. Dann schwächte er sich zum Tropensturm ab und zog nach Westen von der Inselkette weg. Medienberichten zufolge sind durch Erdrutsche, beschädigte Brücken und umgestürzte Bäume Teile der Insel noch von der Außenwelt abgeschnitten. Das gesamte Ausmaß der Schäden dürfte sich daher erst am Montag abzeichnen. Auch auf den übrigen Inseln des Bundesstaats - darunter Maui, Oahu, Kauai und Niihau - sei bis Montag mit Regen zu rechnen, teilte das US-Hurrikanzentrum NHC mit. In der Nacht zum Montag waren nach Angaben der Seite poweroutage.us auf Big Island und den Nachbarinseln noch immer mehr als 150.000 Haushalte ohne Strom. Öffentliche Schulen sowie Behörden und Gerichte in dem US-Bundesstaat sollten am Montag geschlossen bleiben, kündigte Green an. «Ich glaube, wir brauchen einen Tag, um uns zu erholen, vielleicht auch zwei.» Bei einem Autounfall am Samstag kam nach Angaben der Polizei ein 45-jähriger Mann ums Leben. Eine 21-jährige Frau sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Ob der Unfall auf den Sturm zurückzuführen sei, werde noch untersucht.Schulen bleiben am Montag geschlossen
Bildnachweis: © Stephen Lam/San Francisco Chronicle via AP/dpa
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Hurrikan «Lala» zerstört mehr als 100 Häuser auf Hawaii
Sturm «Lala» fegt an Hawaii vorbei und hinterlässt Chaos. Zahlreiche Häuser sind offiziellen Angaben zufolge zerstört, vielerorts fehlt der Strom. Am Montag steht der US-Bundesstaat weitgehend still.
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