7. Juli 2026 / Aus aller Welt

DWD: Deutschland bleibt «ausgeprägte Hitzewelle» erspart

Temperaturen bis 36 Grad, aber keine große Hitzewelle – das sagt der Wetterdienst für die kommenden Tage voraus. Anders sieht es in Spanien und Frankreich aus.

In Deutschland wird es am Wochenende bis zu 36 Grad warm.
Veröffentlicht am 7. Juli 2026 um 12:54 Uhr

Auch wenn es in den kommenden Tagen wieder wärmer wird, bleibt Deutschland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eine «ausgeprägte Hitzewelle erspart». Das liege daran, dass der Schwerpunkt des Hochs bei den Britischen Inseln liege, teilte DWD-Meteorologe Marco Manitta in Offenbach mit. Demnach werden Frankreich und Spanien erneut von großer Hitze erfasst: «Dort werden Spitzenwerte von über 40 Grad erwartet.»

Am Mittwoch liegen die Temperaturen laut Wetterdienst im Südwesten zwischen 27 und 32 Grad, im Nordosten zwischen 19 und 25 Grad. Am Donnerstag werde es meist trocken bei Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad – nur im Südwesten werde die 30-Grad-Marke überschritten.

«Nächte bleiben angenehm kühl»

Heiß wird es dann vor allem Richtung Wochenende. «Von Freitag bis Sonntag zeigt sich das Wetter insgesamt sonniger und auch im Norden steigen die Temperaturen wieder an», schreibt der Meteorologe. Meist werden demnach 25 bis 30 Grad erreicht, im Westen und Südwesten können die Temperaturen aber auf 32 bis 36 Grad steigen.

Die gute Nachricht: «Die Nächte bleiben allgemein angenehm kühl, sodass gut gelüftet werden kann», sagte Manitta. «Auch die Wärmebelastung hält sich zunächst noch in Grenzen.» Lediglich im Südwesten nehme die Belastung am Wochenende etwas zu, «wenn die Tiefstwerte stellenweise nahe der 20-Grad-Marke liegen».

Es sei allerdings bis auf Weiteres kein Regen in Sicht. «Die Waldbrandgefahr bleibt daher erhöht und auch die Trockenheit setzt sich in Teilen des Landes fort», hieß es.


Bildnachweis: © Peter Kneffel/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

An Kälte gewöhnte Arten verschwinden von Europas Berggipfeln
Aus aller Welt

Steigende Temperaturen seit den 1980er Jahren führen dazu, dass die Pflanzenwelt in europäischen Gebirgen artenreicher wird. Allerdings gibt es auch Verlierer, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben.

weiterlesen...
Marius Borg Høiby: Der tief gefallene Sohn der neuen Königin
Aus aller Welt

Wenn der norwegische König Harald V. an diesem Mittwoch beigesetzt wird, soll auch Marius Borg Høiby dabei sein. Trotz aller Verfehlungen und einer Verurteilung wegen Vergewaltigung.

weiterlesen...
Aus Grevenbroich in die Datenrettung: iAmbulanz startet RSQDATA
Lokalpioniere

Neue Marke aus Grevenbroich rettet Festplatten, SSDs und RAID-Systeme mit Festpreis-Garantie: kein Erfolg, keine Kosten.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Behörde: Laborantin in Sibirien starb nicht an Pest
Aus aller Welt

Nach dem Tod einer jungen Frau in einem sibirischen Krankenhaus steht der Verdacht auf Lungenpest im Raum. Die zuständige staatliche Stelle dementiert. Doch Vorsichtsmaßnahmen gelten.

weiterlesen...
Zwei Tote bei schwerem Schulbus-Unfall in Florida
Aus aller Welt

Bei einem schweren Unfall mit einem Schulbus in Florida sterben zwei Menschen, darunter eine Schülerin. Zahlreiche weitere Menschen werden verletzt.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Behörde: Laborantin in Sibirien starb nicht an Pest
Aus aller Welt

Nach dem Tod einer jungen Frau in einem sibirischen Krankenhaus steht der Verdacht auf Lungenpest im Raum. Die zuständige staatliche Stelle dementiert. Doch Vorsichtsmaßnahmen gelten.

weiterlesen...
Zwei Tote bei schwerem Schulbus-Unfall in Florida
Aus aller Welt

Bei einem schweren Unfall mit einem Schulbus in Florida sterben zwei Menschen, darunter eine Schülerin. Zahlreiche weitere Menschen werden verletzt.

weiterlesen...