20. Juli 2026 / Aus aller Welt

Deutschlandwetter bleibt zweigeteilt

Während es im Norden und Osten eher kühl und wechselhaft bleibt, setzt sich im Südwesten sommerliches Wetter fort. Dort bereitet allerdings die anhaltende Trockenheit Sorgen.

Blick auf die Mosel bei Ürzig. Die große Hitze bleibt in den kommenden Tagen aus.
Veröffentlicht am 20. Juli 2026 um 11:57 Uhr

Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den kommenden Tagen zweigeteilt. Während es im Norden und Osten zumeist kühler ist und einzelne Schauer gibt, bleibt es im Südwesten sommerlich - und zu trocken. Große Hitze bleibt erst einmal aus. 

«Letztendlich kann der Sommer somit in der kommenden Woche nicht vollends überzeugen: In den sonnigen Ecken wünscht man sich etwas mehr Regen, andernorts dagegen eben etwas mehr Sonne», sagt Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. 

Der Dienstag bringe im Norden eine Art «Kurzzeit-Sommer», zumal der Wind nachlasse und die Temperaturen sich dann auch wirklich nach 20 Grad anfühlen. Ab Mittwoch sei das aber schon wieder vorbei, dann gebe es im Norden mehr Wolken und auch wieder Regen, im Nordosten seien eventuell auch wieder einzelne Gewitter möglich.

Anders sehe es dagegen im Südwesten und Süden aus: Dort gebe es in den kommenden Tagen wenige Wolken und entsprechend viel Sonne. Die Höchstwerte erreichten um 25 Grad, am Oberrhein seien teilweise sogar bis knapp 30 Grad möglich, sagt Jonas. «Was auch dort die Freiluft-Sportler freut, macht im Kleinen den Gärtnern, im Großen dann auch den Hydrologen aber durchaus Sorgen. Denn die Trockenheit in den genannten Gebieten hält weiter an, und nennenswerte Regenfälle sind bis zum kommenden Wochenende nicht zu erwarten.»

Die Prognosen im Einzelnen

Am Montag zeigt sich der Himmel im Norden und Osten wechselnd, gebietsweise auch stark bewölkt mit Schauern, vor allem im Nordosten auch mit kurzen Gewittern. Im Westen und Süden bleibt es dagegen sonnig oder leicht bewölkt und trocken. Die Höchstwerte erreichen von Nord nach Süd 17 bis 26 Grad.

Am Dienstag gibt es insbesondere im Nordosten und Südwesten viel Sonne. Von der Lausitz bis nach Nordbayern ist es laut der Prognosen eher wolkig, aber auch dort bleibt es trocken. An den Alpen kann es örtlich zu Schauern kommen. Die Temperaturen erreichen 19 bis 24, im Südwesten 24 bis 27 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, gelegentlich leicht böig auflebender Wind aus Nordwest bis Nord.

Am Mittwoch zeigt sich der Himmel in der Nordhälfte - also etwa bis zur Mainlinie - dicht bewölkt, zeitweise fällt Regen oder es gibt Schauer. Im Tagesverlauf können sich laut DWD im Nordosten örtlich Gewitter bilden. Im Süden wird es dagegen heiter oder sonnig. An der Nordsee werden um 19, sonst 20 bis 26, am Oberrhein bis 29 Grad erreicht. 

Am Donnerstag ist es von der Ostsee bis zum Alpenrand wolkig mit Schauern und Gewittern, örtlich kräftig. Sonst wechselnd bewölkt, im Südwesten heiter und bis auf einzelne Schauer trocken. Höchstwerte 19 bis 25, am Oberrhein bis zu 27 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See frischer Nordwestwind.


Bildnachweis: © Harald Tittel/dpa
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