23. Juli 2026 / Aus aller Welt

Deutscher stirbt bei Tauchausflug in Italien

Ein Ausflug hinaus aufs Meer, wie so viele jetzt im Sommer. Im Wasser erleidet ein 61 Jahre alter Taucher jedoch einen Schwächeanfall. Er wird noch an Land gebracht - aber zu spät.

Im Mittelmeer vor der Stadt Tropea stirbt ein Deutscher bei einem Tauchausflug. (Archivbild)
Veröffentlicht am 23. Juli 2026 um 21:06 Uhr

Bei einem Tauchausflug vor der süditalienischen Küste ist ein deutscher Urlauber im Mittelmeer ums Leben gekommen. Der 61 Jahre alte Mann erlitt in den Gewässern vor der Stadt Tropea unter Wasser einen Schwächeanfall und verlor das Bewusstsein, wie die Rettungsdienste mitteilten. Er wurde an die Wasseroberfläche und dann auch an Land gebracht. Alle Hilfe kam jedoch zu spät.

Das Unglück ereignete sich nach diesen Angaben am Donnerstag gegen 16.30 Uhr. Der Taucher sei schnell zurück auf das Begleitboot gebracht worden, hieß es. Dort versuchten mehrere Ärzte, die ebenfalls an der Exkursion teilnahmen, ihn wiederzubeleben. Mit einem Hubschrauber wurde er dann in den nahegelegenen Hafen von Tropea geflogen, eine Felsenstadt direkt an der Küste der Region Kalabrien. Nach weiteren 50 Minuten Wiederbelebungsversuchen gaben die Retter jedoch auf.

Der Deutsche hatte Urlaub in einer Ferienanlage der Gemeinde Simeri Mare gemacht. Von dort aus nahm er an einem der kommerziellen Tauchausflüge teil, die in Tropea beginnen. Die Hafenbehörde leitete wie üblich in solchen Fällen Ermittlungen ein, um den genauen Hergang des Unglücks nachzuvollziehen. Zur Herkunft des Mannes machten die italienischen Behörden zunächst keine Angaben.


Bildnachweis: © picture alliance / dpa-tmn
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