Der Fall Marius Borg Høiby wird ab dem 9. Februar kommenden Jahres neu verhandelt. «Vorläufig sind 16 Tage für den Berufungsprozess vorgesehen», teilte das Berufungsgericht am Donnerstag mit. Der ältere Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit war im Juni wegen zahlreicher Straftaten - unter anderem zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie häuslicher Gewalt gegen eine Ex-Freundin - zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen das Urteil in Bezug auf die oben genannten Punkte hatte er Berufung eingelegt. Erst kürzlich hatte das Gericht entschieden, diese zuzulassen. Läuft alles nach Plan, soll der letzte Verhandlungstag der 5. März sein. Bereits seit Anfang Februar sitzt der 29-jährige Høiby in Untersuchungshaft, diese verbringt er aber seit einiger Zeit mit elektronischer Fußfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum. Außerdem hat er bereits mehrfach Ausgang bekommen - unter anderem, um sich von seinem todkranken Zieh-Opa, dem norwegischen König Harald V., im Krankenhaus zu verabschieden, sowie zu dessen Begräbnis in der vergangenen Woche. Die Zeit in Untersuchungshaft soll von seiner Haftstrafe abgezogen werden.
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Berufungsprozess gegen Marius Borg Høiby startet im Februar
Der Termin für die neue Runde im Høiby-Skandal steht: Im kommenden Februar beginnt der Berufungsprozess gegen den ältesten Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit.
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