15. Juli 2026 / Aus aller Welt

Aufzüge in Brüssel abgestürzt – keine weiteren Toten

Zwei Aufzüge stürzen in der belgischen Hauptstadt in die Tiefe. Erst nach Stunden können Einsatzkräfte den zweiten Aufzug öffnen und Gewissheit bekommen: Es gibt keine weiteren Opfer. Fragen bleiben.

Zwei Verletzte werden in Krankenhäusern versorgt.
Veröffentlicht am 15. Juli 2026 um 07:28 Uhr

Einsatzkräfte haben nach dem Absturz der Aufzüge auf einer Baustelle in Brüssel mittlerweile auch die zweite Kabine öffnen können und keine weiteren Opfer gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in der Nacht auf Mittwoch mit. Zuvor waren sechs Leichen im ersten Aufzug gefunden worden. Ihre genaue Todesursache ist demnach bislang unklar, ebenso wie die Hintergründe.

Am Dienstag waren nach ersten Erkenntnissen zwei Aufzüge auf einer zentral gelegenen Baustelle in der belgischen Hauptstadt abgestürzt. Zudem gab es demnach ein Feuer. Zu den genauen Abläufen und der Ursache ermittelt unter anderem ein Brandgutachter. Sechs Arbeiter wurden vermisst, bei ihnen handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um belgische oder rumänische Staatsangehörige.

Ermittlungen gegen Unbekannt

Ob es sich bei den sechs Todesopfern um die Vermissten handelt, ist noch nicht bekannt. Gerichtsmediziner und Polizei arbeiten daran, die Opfer zu identifizieren und ihre Angehörigen zu benachrichtigen. Danach sollen auch weitere Informationen bekanntgegeben werden, wie die Staatsanwaltschaft ankündigte.

Sie ermittelt gegen Unbekannt. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag gesagt, dass die beiden Aufzüge mehrere Stockwerke nach unten gestürzt seien. 

Das Oxy-Gebäude in einer Fußgängerzone inmitten der Brüsseler Innenstadt wird derzeit umgebaut. Früher diente es als ein Sitz der Verwaltung der belgischen Hauptstadt, jetzt soll es in ein multifunktionales Gebäude mit Büros, Restaurants, Hotelzimmern und Wohnungen umgewandelt werden.


Bildnachweis: © Michael Brandt/dpa
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